Ausgabe 06-2009
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Editorial
 
Gerhard W. Meyer

Sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle wirtschaftliche Situation in Deutschland ist für die Geschäftsführung der MEYTEC verstärkt Anlass dafür, bisherige Positionen und Entwicklungen im aktuellen Tagesgeschäft, aber auch in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu überprüfen. Die seit 2008 eingeleitete Produktoffensive in vielen Teilgebieten der Telemedizin wird unvermindert fortgesetzt. Bei MEYTEC stehen weder Kurzarbeit noch Entlassungen von Mitarbeitern an. Im Gegenteil: es wurden in den zurückliegenden Wochen sogar Mitarbeiter im technischen Bereich eingestellt. Das traditionelle Sommerfest war ein guter Anlass dafür, den Mitarbeitern und ihren Partnern die neue zukunftsorientierte strategische Ausrichtung vorzustellen und für weiteres Engagement zu werben.
Wie immer viel Spaß beim Lesen

Ihr Gerhard W. Meyer


 
Inhalt
 
 
News: Unternehmen
 
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Sommerfest der Gruppe GSM am 27.06.2009 in Seefeld

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind positive Signale auch für die eigenen Mitarbeiter sehr wichtig. So fand am 27.06.2009 das inzwischen traditionelle jährliche Betriebs- und Sommerfest der Unternehmensgruppe GSM in Seefeld statt. Eingeladen waren alle Mitarbeiter der Unternehmen der Gruppe mit ihren Familien und Partnern. Das Sommerfest fand in diesem Jahr auf dem neuen Grundstück der künftigen Firmenzentrale in der Akazienstraße 13 statt. Der gegenwärtig laufende Ausbau des ersten Bauabschnittes lässt bereits die Konturen der Arbeitsräume im Erdgeschoss erkennen. Für alle Mitarbeiter der Unternehmensgruppe verbessern sich nach der Fertigstellung des neuen Objektes die Arbeitsbedingungen erheblich. Wichtig für die Geschäftsführung: es geht auch um Lebensqualität,  denn die Mitarbeiter verbringen viel Zeit ihres Lebens im betrieblichen Alltag. Insofern war das diesjährige Sommerfest ein guter Anlass, Motivation und Engagement zu fördern und eine positive Erwartungshaltung auf weitere Entwicklungen aufzubauen.

Sommerfest der MEYTEC in Seefeld   Sommerfest der MEYTEC in Seefeld

MEYTEC mit neuen Mitarbeitern

Michael MoebiusMEYTEC investiert gerade jetzt in Zukunftsthemen. Um diese Themen erfolgreich umsetzen zu können, werden qualifizierte Mitarbeiter benötigt. MEYTEC setzt daher vor allem auf die Stärkung im personellen Bereich und hat weitere Mitarbeiter eingestellt. Ein Neuzugang ist z.B. Dipl.-Wirt.-Ing. Michael Möbius, der den Geschäftsbereich Telemedizin seit kurzem verstärkt. Mattes Papendieck, Geschäftsführer Telemedizin: „Wir freuen uns über eine starke Auftragsentwicklung in unserem Geschäftsbereich auch in diesem Jahr. Dafür benötigen wir zusätzliches engagiertes Personal. Mit Herrn Möbius hoffen wir eine weitere gute Unterstützung zu erhalten und freuen uns auf eine interessante Zusammenarbeit.“

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News: Telemedizin
 
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HELIOS-NEURONET mit weiterem Zentrum

Zu den Krankenhäusern, die sich für MEYTEC-Telemedizinsysteme entschieden haben, gehört das HELIOS-Klinikum Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern. Das HELIOS-Klinikum Schwerin ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Es wurde Mitte Mai 2009 als weiteres Zentrum im HELIOS-NEURONET in die teleneurologische Schlaganfallversorgung integriert. Neben einem stationären Telemedizinsystem in der Stroke Unit wurden für die Bereitschaftsärzte mehrere tragbare Notebook-Systeme ausgeliefert und in Betrieb genommen. In das NEURONET-Konzept wurden von Anfang an Neurochirurgen und Neuroradiologen in die Versorgung einbezogen. Damit werden im Bedarfsfall sofort weitere Spezialisten in einer kritischen Notfallsituation zur Diagnose und Therapieentscheidung herangezogen.


MEYTEC-Telemedizin in der Presse

Der erfolgreiche Einsatz von Telemedizin spiegelt sich zunehmend auch in den Medien wieder. Krankenhäuser und Anwender haben erkannt, dass damit Ihre Bekanntheit als innovative medizinische Versorgungseinrichtungen gerade in ländlichen Regionen erhöht werden kann. Es hilft aber langfristig auch, die Akzeptanz von Telemedizin in der Bevölkerung zu steigern. Das Bad Säckinger Krankenhaus z. B. will die standortnahe medizinische Versorgung und Rehabilitation verbessern. Das ist auch das Ziel des Fördervereins Bad Säckinger e.V.. Der Verein feierte kürzlich die Übergabe des Systems VIMED TELEDOC®, eines Telemedizinsystems für die Diagnose bei Schlaganfällen. Das Projekt für 30 000 Euro wird durch eine Spende der Brennet AG aus Öflingen finanziert. Den vollständigen Text der Pressemeldung finden Sie hier: www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen


Magdeburg startet mit neuem Telemedizin-Projekt zur Schlaganfallversorgung

Um tragfähige Geschäftsmodelle und die medizintechnische Infrastruktur für die telemedizinische Schlaganfalldiagnostik zu entwickeln, arbeiten Neurologen, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität seit Juni 2009 fachübergreifend im Projekt TASC (Telemedical Acute Stroke Care) zusammen. Erste Effekte der Forschungsaktivitäten sollen in Sachsen-Anhalt schon bald spürbar sein: Fünf Kliniken des Landes werden telemedizinisch an das Universitätsklinikum Magdeburg angebunden, um Schlaganfallpatienten in ländlichen Regionen besser zu versorgen. Dazu wollen die Wissenschaftler zunächst ein telemedizinisches „Freifeld-Labor“ aufbauen.
Bereits Ende letzten Jahres vernetzten sich die Kliniken Halberstadt und Stendal über diagnosetaugliche Videokonferenztechnik mit dem Universitätsklinikum Magdeburg. Seitdem wurden über 30 Patienten telemedizinisch versorgt. Nun gehen drei weitere Kliniken ans Netz, um den Forschern eine realistische Testumgebung für ihre Entwicklungen zu schaffen.
Quelle: Ärzteblatt, Nachricht vom 23.06.2009
Weitere Informationen: http://tasc.telestroke.net

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DGTelemed jetzt auch in NRW mit Landesverband vertreten

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin hat am 18. Juni 2009 als Höhepunkt des Symposiums „Telemedizin in Europa“ ihren Landesverband Nordrhein-Westfalen gegründet. Der Landesverband NRW ist nach Berlin-Brandenburg die zweitstärkste Gruppe in der DGTelemed. Mitglieder sind beispielsweise PHTS Telemedizin, das Städtische Krankenhaus Maria Hilf, Brilon und Fonium Deutschland, Bonn sowie zahlreiche Mediziner und Unternehmens-vertreter aus NRW. Als Sprecher für NRW wurden in der Gründungsversammlung in Bad Oeynhausen Herr Rainer Beckers, Geschäftsführer im Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen ZTG und Herr Armin Gärtner, Sana Medizinisches Servicezentrum GmbH, Sachverständiger für Medizintechnik und Telemedizin, gewählt. Der Landesverband NRW wird sich bei der Umsetzung der Landesinitiative eGesundheit.nrw engagieren und Telemedizinaktivitäten der Mitglieder begleiten und unterstützen. Zuvor fand im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen ein Symposium mit Fokus auf aktuelle europäische Entwicklungen der Telemedizin statt. Die Teilnehmer der Veranstaltung  „Telemedizin in Europa“,  waren sich über die Vorteile des begleitenden Einsatzes von Telemedizin einig. Telemedizin ermöglicht nicht nur eine verbesserte Patientenversorgung sondern kann Impulse für innovative wirtschaftliche Entwicklungen in den Gesundheitssystemen der EU geben. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) und das ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH zeigten sich als Veranstalter zufrieden.
- Pressemeldung (PDF)

Symposiums -Telemedizin in Europa-
Gruendung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Telemedizin in Brandenburg und Polen

Telemedizin in Brandenburg und Polen

In einem im März vorgestellten Gutachten zum Bedarf an Telemedizin in Brandenburg wurden insbesondere die Möglichkeiten des Telemonitoring und der Telekooperation beleuchtet. Zur Unterstützung der hausärztlichen Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, wird Telemonitoring als ein wesentlicher Baustein in der Betreuung und Versorgung von chronisch Kranken gesehen. Hier könnten Entlastungen für niedergelassene Ärzte geschaffen werden. Ein qualitätsgesichertes Monitoring ermöglicht außerdem, bei chronisch Kranken gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und dadurch rechtzeitig intervenieren zu können. Das Symposium „Chancen und Potenziale der Telemedizin für Brandenburg und Polen“, zu dem die DGTelemed und die Deutsch-Polnische Gesundheitsakademie eingeladen hatten, fand am 25. und 26.06.2009 im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus statt und hat die Vorschläge des Gutachtens aufgegriffen und anhand aktueller Anwendungsbeispiele praktische Umsetzungsanregungen vermitteln.
Weitere Informationen: www.dgtelemed.de, www.dpga.de
- Pressemeldung (PDF)

Telemedizin in Brandenburg und Polen
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