Ausgabe 02-2011
Editorial
Gerhard W. Meyer

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2011 beginnt für MEYTEC mit einem besonderen High-Light. In einem anspruchsvollen Forschungsprojekt wird seit Anfang Februar 2011 in Berlin in einer Studie eine neue Form der präklinischen Notfallversorgung des akuten Schlaganfalles getestet. Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses des Projektes Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) steht der weltweit erste Schlaganfall-Notarztwagen mit CT und Schlaganfall-spezifischer Infrastruktur. Am 18. Februar 2011 erfolgte der offizielle Start dieses herausragenden Projektes unter Federführung der Charité-Universitätsmedizin Berlin mit Prof. Dr. Heinrich Audebert als Projektleiter sowie den Konsortialpartnern Berliner Feuerwehr, B.R.A.H.M.S. GmbH und MEYTEC GmbH Informationssysteme. Das Besondere besteht darin, dass bereits im Rettungsfahrzeug die Diagnostik durchgeführt wird. Unmittelbar danach kann im gleichen Fahrzeug die Therapie begonnen und der Patient anschließend in die Klinik gebracht werden.
Für die MEYTEC-Mitarbeiter war es eine große Herausforderung, da zur Realisierung nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung stand. Umso erfreulicher ist es, dass sich diese Anstrengungen für alle gelohnt haben.

Wie immer viel Spaß beim Lesen

Ihr Gerhard W. Meyer


News: Unternehmen
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Brandenburger Krebskongress mit Rekordbeteiligung

Der Brandenburger Krebskongress wurde zum zweiten Mal in Potsdam durchgeführt. Die Veranstalter ziehen jetzt eine positive Bilanz: Mehr als 370 Teilnehmer, 69 Referenten sowie 29 Aussteller und Sponsoren diskutierten an zwei Tagen die Herausforderungen eines Flächenlandes in der Onkologie. In Anbetracht der demografischen Entwicklung, die sich auch im Flächenland Brandenburg vollzieht, war der 2. Brandenburger Krebskongress, der am 25. und 26. Februar 2011 im Hasso-Plattner Institut in Potsdam stattgefunden hat, eine gute Gelegenheit, die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Entwicklung der Onkologie im Land Brandenburg mit Experten zu diskutieren. Die Veranstalter ziehen eine insgesamt positive Bilanz, denn „noch nie hat eine onkologische Veranstaltung dieser Dimension in Brandenburg stattgefunden“ so der Vorsitzende der LAGO Bernd Müller-Senftleben. Der Kongress wurde vom Partnerunternehmen MCALL GmbH Marketing& Vertrieb organisiert und durchgeführt.
- Weitere Informationen: www.mcall-gmbh.de/bb-krebskongress/

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Begrüßung; v.l. Prof. Dr. Meinel, Wissenschaftlicher Leiter des HPI; Bernd Müller-Senftleben, LAGO Vorstandsvorsitzender Kongressteilnehmer
News: Forschung und Entwicklung
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Forschungsprojekt Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) geht in entscheidende Phase

STEMO

Das Forschungsprojekt Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) hat einen entscheidenden Status erreicht. Nach dem Einbau von biomedizinischen, medizintechnischen und telemedizinischen Komponenten in das Rettungsfahrzeug und einem Funktionstest wurde das Fahrzeug im Januar 2011 an die Berliner Feuerwehr und die Charité übergeben. Am 18.02.2011 wurde das Projekt offiziell auf dem Gelände der Charité-Universitätsmedizin Berlin präsentiert. Bei der Präsentation und dem offiziellen Start des Projektes waren von Berliner Seite der Senator für Inneres und Sport, Dr. Ehrhart Körting, der Vorstandsvorsitzende der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Prof. Dr. Karl-Max Einhäupl, der Direktor der Klinik für Neurologie, Prof. Dr.Matthias Endres, der STEMO-Projektleiter, Prof. Dr. Heinrich Audebert, und der Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, Wilfried Gräfling, anwesend. Von Brandenburger Seite nahmen der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers, die Geschäftsführer der MEYTEC, Ing. Gerhard W. Meyer, Steffen Meyer und Mattes Papendieck, alle involvierten MEYTEC-Mitarbeiter sowie Mitarbeiter der Zukunftsagentur Brandenburg und der Investitionsbank des Landes Brandenburg teil. Das Interesse der Teilnehmer an Informationen zum Forschungsprojekt war sehr groß. Fernseh- und Pressevertreter waren ebenfalls zahlreich erschienen. Projektleiter, Prof. Dr. Heinrich Audebert, erläuterte in seiner Präsentation, dass bei einem Schlaganfall pro Minute durchschnittlich 12 km Nervenfasern absterben. Hier lohnt es sich ohne Zweifel, den Wettlauf mit der Zeit insbesondere in der präklinischen Versorgung aufzunehmen. Prof. Dr. Audebert kann sich vorstellen, die bisher in Berlin bekannte durchschnittliche Zeit zwischen der Alarmierung des Rettungsdienstes und dem Behandlungsbeginn von 98 Minuten durch diese Innovation um circa die Hälfte zu reduzieren.

- Weitere Informationen: www.charite.de/charite/presse/.. | www.berliner-feuerwehr.de/..
- Presse: www.berlinonline.de/berliner-zeitung/.. | www.tagesspiegel.de/.. | www.pnn.de/brandenburg-berlin/.. | www.heute-gesund-leben.de/..
STEMO - Stroke-Einsatz-Mobil
Offizieller Pressetermin zum STEMO-Projektstart, Foto: Copyright Berliner Feuerwehr

MEYTEC realisiert in STEMO Teleradiologie nach der Röntgenverordnung

Die technische Umsetzung des Forschungsprojektes Stroke-Einsatz-Mobiles (STEMO) lag in einem entscheidenden Bereich in der Verantwortung von MEYTEC. Teilweise völlig neue Lösungen konnten nur durch ein starkes und engagiertes Team bewältigt werden. Das Spezialfahrzeug wurde nach der Ausstattung mit einem mobilen CT-Scanner, mit einer serverbasierten eigenen IT- und TK-Infrastruktur zur Behandlungsdokumentation sowie weiterer telemedizinischer Technik wieder an die Charité-Universitätsmedizin Berlin und die Berliner Feuerwehr übergeben. Das Fahrzeug ist der Namensgeber und das äußere „Wahrzeichen“ des Projektes. Es gehörten allerdings noch weitere wichtige Bestandteile zur Gesamtlösung, ohne die das anspruchsvolle präklinische Versorgungskonzept nicht umgesetzt werden konnte. Beispielsweise musste eine spezielle Abfrage in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr eingeführt werden, um die Notfälle mit einem Schlaganfallverdacht besser zu erkennen. Mit der Bereitstellung einer umfangreichen telemedizinischen Infrastruktur ist es möglich, die CT-Untersuchung teleradiologisch nach den Vorgaben der Röntgenverordnung durchzuführen. Die Besonderheit besteht darin, dass eine mobile Röntgeneinrichtung die radiologischen Bilder im DICOM-Format zu einem Neuroradiologen sendet und dieser umgehend einen Befund für den Neurologen im Schlaganfall-Notarztwagen erstellt. Als Übertragungsnetz wird das UMTS-Mobilfunknetz genutzt.
Für die Ingenieure und Techniker von MEYTEC war der enge zeitliche Rahmen eine große Herausforderung. Hier trug die hohe Motivation aller beteiligten Mitarbeiter zum Gelingen bei. Der Geschäftsführer der MEYTEC, Gerhard W. Meyer, erklärte dazu: „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis unserer gemeinsamen Anstrengungen.STEMO Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern unseres Unternehmens für Ihr Engagement. Ich wünsche den Ärzten, Röntgen- und Rettungsassistenten auf dem Stroke-Einsatz-Mobil viel Erfolg. Niemals konnte man bisher dem Ereignis Schlaganfall zeitlich so nahe kommen und damit eine bestmögliche Therapie für Betroffene erreichen. Ich hoffe, das STEMO vielen Menschen hilft.“

STEMO - Stroke-Einsatz-Mobil   STEMO - Stroke-Einsatz-Mobil   STEMO - Stroke-Einsatz-Mobil
News: Telemedizin
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Medical Communication Suite VIMED® COMM 10 mit erweiterten Funktionen

Ein neu entwickeltes Softwarepaket unter dem Namen „Medical Communication Suite“ in der Version VIMED® COMM 10 erweitert die Anwendungsmöglichkeiten von stationären, mobilen und tragbaren VIMED® - Telemedizinsystemen von MEYTEC. Die Medical Communication Suite unterstützt insbesondere teleneurologische Konsile innerhalb von anspruchsvollen Telemedizinnetzen. Mit der Suite erhalten die Anwender verbesserte und erweiterte Werkzeuge, die als Standard oder als Option zur Verfügung stehen. Dazu zählen: Neu gestaltete und frei skalierbare Bedienoberfläche, RDP-Funktion für den Zugriff auf andere Computer, DICOM-Viewer, Data-Showing, Stroke-Score (erweiterbar auf VIMED® TENEKO mit Serverfunktionalität), verbesserte audiovisuelle Kommunikation, absetzbares Funkmikrofon für Patienten-Nahfeldbetrieb, verbessertes Batterie-Monitoring bei Systemen mit reinem Batteriebetrieb, Recording-Funktion für die Aufzeichnung von Konsilen.
- Weitere Informationen: auf Anfrage


Deutsch-Polnisches Innovationsforum in Frankfurt (Oder)

Deutsch-Polnisches Innovationsforum in Frankfurt (Oder)

Vom 14. bis 15. Februar 2011 fand im Kleistforum in Frankfurt (Oder) ein Deutsch-Polnisches Innovationsforum unter dem Motto „Innovationspotenziale in der alternden Gesellschaft – Neue Produkte und Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft“ statt. Der Bereichsleiter Forschung und Entwicklung der MEYTEC, Dr.-Ing. Michael Schauer, hielt einen Vortrag über Erfahrungen in der Forschung aus der Sicht eines KMU. Neben vielen Teilnehmern aus Deutschland waren auch Teilnehmer aus polnischen Krankernhäusern und anderen Gesundheits-Unternehmen auf dem Forum vertreten. Die Darstellung der Gesundheitswirtschaft und ihrer Möglichkeiten auf beiden Seiten der Oder initiierte eine Reihe von Visionen, die im Auditorium diskutiert wurden. Das Treffen unterstützte das gegenseitige Kennenlernen der Akteure in der Gesundheitswirtschaft in Brandenburg und der Woiwodschaft Lubuskie.
- Weitere Informationen: www.businesslocationnetwork.com/inhalte/programm

News: Deutsche Gesellschaft für Telemedizin
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Symposium Telemedizin und Versorgungsforschung

Die Bundesärztekammer veranstaltete gemeinsam mit dem Centrum für Schlaganfallforschung Berlin CSB und der Universität Mainz am 16.02.2011 in Berlin ein Symposium zum Thema „Telemedizin und Versorgungsforschung“. Im Vordergrund des Symposiums stand die Frage nach dem Einfluss telemedizinischer Verfahren auf die Versorgungssituation in Deutschland. Das umfangreiche Spektrum telemedizinischer Verfahren in der Versorgungsforschung wurde anhand unterschiedlichster Projekte dargestellt und die Chancen und Risiken dieser Methoden wurden diskutiert. Das Symposium war sehr gut besucht. In der abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Dr. Franz-Joseph Bartmann war auch das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin, Wolfgang Loos, vertreten.
- Weitere Informationen: www.bundesaerztekammer.de

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