Ausgabe 01-06 2014
Editorial
Gerhard W. Meyer

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieser Newsletter informiert über einige Highlights im ersten Halbjahr 2014. Auftakt war die Teilnahme von MEYTEC als Aussteller auf der Internationalen Stroke Konferenz 2014 im Januar in San Diego (USA/Kalifornien). Im Mittelpunkt stand hierbei die Präsentation des präklinischen Forschungsprojektes STEMO. Die Ergebnisse der Studie PHANTOM-S wurden im April 2014 in der medizinischen Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht. Wir registrieren erfreut, dass das Interesse an Tele-Stroke-Lösungen und Telemedizinkonzepten von MEYTEC im In- und Ausland stetig zunimmt. Um auch zukünftig technologisch auf der Höhe zu bleiben, wird das Engagement in Forschung und Entwicklung weiter fortgesetzt.

Wie immer viel Spaß beim Lesen

Ihr Gerhard W. Meyer


Themen in dieser Ausgabe
News: Unternehmen
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MEYTEC unter den innovativsten Unternehmen Deutschlands

Laut Fokus Online gehört das Unternehmen MEYTEC GmbH Informationssysteme zu den 21 innovativsten Unternehmen der Digitaltechnik in Deutschland, die als Kandidaten für den „Digital Star Award 2014“ nominiert waren. Als Hauptgrund wurde die Entwicklung und Realisierung des Stroke-Einsatz-Mobils (STEMO) angegeben - eine „Hightech-Klinik mit Internetanschluss“. In diesem speziellen Rettungsfahrzeug sind alle medizintechnischen Geräte digital miteinander vernetzt. Die im Fahrzeug erhobenen Daten stehen gleichzeitig über  eine schnelle Internetverbindung einem Telemedizinzentrum sofort zur Verfügung. Diese durch MEYTEC geschaffene medizintechnische und telemedizinische Gesamtlösung ist bisher in keinem anderen Rettungswagen so konsequent wie im STEMO-Fahrzeug realisiert worden. Die Kandidaten des „Digital Star Award 2014“ wurden durch eine neutrale Jury im Januar 2014 in München bekannt gegeben.


- Weitere Informationen: FOCUS 02/2014 "Technik der Zukunft" - Digital Star 2014 (PDF)


Kooperation: MEYTEC und ZTM vereinbaren Zusammenarbeit

MEYTEC GmbH Medizinsysteme wurde im März 2014 Mitglied im Zentrum für Telemedizin e.V. (ZTM) Bad Kissingen in Bayern. Ziel des ZTM ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch eine verstärkte Anwendung telemedizinischer Lösungen und Dienstleistungen in Bayern. Zwischen MEYTEC und ZTM wurde eine technologische Zusammenarbeit vereinbart. Dabei ist vorgesehen, dass das ZTM für verschiedene telemedizinische Anwendungen Systeme und Lösungen auf der Basis von MEYTEC-Technologien bereitstellt. Erste neue Anwendungen wurden inzwischen erfolgreich in der telemedizinisch unterstützten Heimbeatmung und in der Teleorthopädie getestet.
- Weitere Informationen:
Saale-Zeitung Beitrag
Poster TeleView
Auszug aus „Gepflegt durchatmen“ Nummer 23, Seiten 20-21

Staatsministerin Melanie Huml
Staatsministerin Melanie Huml, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
  Thomas Bold, Landrat
Thomas Bold, Landrat für Bad Kissingen
Fotos: ZTM

Brandenburgs Wirtschaftsminister besucht MEYTEC GmbH Informationssysteme

Am 06. Mai 2014 besuchte der Brandenburger Wirtschaftsminister Ralf Christoffers die MEYTEC GmbH Informationssysteme in Werneuchen. Er informierte sich über die wirtschaftliche Entwicklung und war insbesondere an Themen interessiert, die das Unternehmen voranbringen oder ausbremsen. Der Geschäftsführer, Gerhard W. Meyer, gab einen Überblick über aktuelle Probleme, über die wirtschaftliche Situation und über Zukunftsaussichten des Unternehmens. Weitere Themen waren die Fachkräftesicherung und die Patentsituation im Unternehmen. MEYTEC forciert durch eine enge Kooperation mit Kliniken und Forschungseinrichtungen die Entwicklung und die Anwendung innovativer Technologien. In diesem Kontext betonte Gerhard W. Meyer, dass er mit der Unterstützung der Brandenburger Landesregierung sehr zufrieden ist.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers besucht MEYTEC
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers besucht MEYTEC GmbH
  Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers besucht MEYTEC
News: Forschung und Entwicklung
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STEMO-Studie PHANTOM-S in JAMA veröffentlicht

Im Rahmen des Forschungsprojektes Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) wurde von der Charité - Universitätsmedizin Berlin eine wissenschaftliche Studie mit dem Namen PHANTOM-S durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am 23. April 2014 im “Journal of the American Medical Association (JAMA)” veröffentlicht. JAMA ist eine der weltweit verbreitetsten internationalen medizinischen Fachzeitschriften. Hier werden vor allem medizinische Forschungsergebnisse von hoher wissenschaftlicher Bedeutung publiziert. Verglichen wurde die Versorgung von Schlaganfallpatienten im STEMO-Fahrzeug mit der Versorgung in Berliner Stroke Units bis zum Therapiebeginn. Welches Ergebnis brachte die Studie? Im STEMO-Fahrzeug wurde gegenüber der Versorgung in Stroke Units eine Zeiteinsparung von 25 Minuten und einer Steigerung der Lyserate um 50% erreicht. Außerdem konnte in der Studie nachgewiesen werden, dass die prähospitale Schlaganfallversorgung im STEMO-Konzept mindestens genauso sicher ist wie in der spezialisierten Klinik.
- Weitere Informationen: http://www.dsg-info.de/presse/..


STEMO in den Medien ...


STEMO in der Apothekenumschau

Die Apothekenumschau vom 15. Januar 2014 veröffentlichte unter der Rubrik Forschung & Wissen einen interessanten Beitrag von Dr. Reinhard Door mit dem Titel „Schlaganfall effektiver behandeln“. Im Beitrag wurden zwei der aktuell wegweisenden telemedizinisch unterstützten  Versorgungskonzepte, das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) und das   Telemedizinische Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ost-Bayern (TEMPiS) einem großen Leserkreis vorgestellt. Während TEMPiS sich bereits in der Regelversorgung befindet, muss das STEMO-Konzept noch um seine regelhafte Finanzierung kämpfen. Obwohl die mit dem Forschungskonzept einhergehende wissenschaftliche Studie klare positive Zahlen vorweisen konnte, gibt es unter einzelnen Krankenkassen Vorbehalte gegen eine Regelversorgung. Die Apotheken-Umschau erscheint alle 14 Tage und hat laut Verlag eine Auflage von fast 5 Millionen Exemplaren.
- Weitere Informationen: Apotheken Umschau Beitrag (PDF)



STEMO in der Sendung RBB-Praxis

In der Sendung „RBB-Praxis“ am 02. April 2014 wurde das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) erneut vorgestellt.
- Weitere Informationen: http://www.vimed.de/media/media.php

rbb video stemo

„Rollende Klinik ist weiter unterwegs“

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport und die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales in Berlin haben am 06.06.2014 zu einem Pressegespräch in die Feuerwache Berlin-Wilmersdorf geladen. Vor zahlreich erschienenen Presse- und Medienvertretern informierten die Senatoren Henkel und Czaja über die Fortsetzung des Einsatzes des Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO). Die bisherige Finanzierung mit Fördermitteln lief am 31.05.2014 aus. Gesund­heitssenator Mario Czaja berichtete, dass es trotz intensiver Verhandlungen mit Berliner Krankenkassen nicht gelungen ist, das Rettungsfahrzeug in einen sofortigen Regelbetrieb zu überführen. Es wird jetzt angestrebt, im Januar 2015 mit der Überführung des STEMO in den Regelbetrieb zu beginnen und es damit zu einem regulären rettungsdienstlichen Einsatzmittel zu machen. Die bisherigen Forschungspartner führen von Juni bis Dezember 2014 das  Projekt fort, um weitere Erkenntnisse über den Einsatz in der Praxis zu gewinnen. Außerdem soll durch die Übergangslösung die spezielle Kompetenz des Personals, das auf diesem Fahrzeug eingesetzt wird, erhalten werden.
- Weitere Informationen: Pressemitteilung (PDF)

STEMO Presse
Das Pressegespräch war gut besucht: Die Berliner Presse verfolgt sehr interessiert die Informationen zur Zukunft von STEMO
  STEMO Presse
v.l. Prof. Dr. med. Heinrich Audebert, Senator Frank Henkel/CDU, Senator Mario Czaja/CDU, Prof. Dr. med. Matthias Endres sowie Einsatzpersonal

EU-Forschungsprojekt EmerEEG gestartet

emereeg

Anfang Januar 2014 fand in Cardiff (England) der offizielle Start des neuen EU-Forschungsprojektes EmerEEG statt. Zu den Projektpartnern gehört auch MEYTEC. Die Projektleitung befindet sich in Oslo (Norwegen). MEYTEC war Wunschpartner des Projektleiters Haldor Sjaaheim, CEO von Smartbrain. Im Rahmen des Forschungsprojektes wird ein neues EEG-System prototypisch entwickelt, das vor allem bei Schädelhirntrauma zum Einsatz kommen soll. Die Innovation besteht in einer schnellen Kopfadaption einer speziell entwickelten EEG-Haube unter Einsatz neuester technologischer Verfahren. Die Europäische Union unterstützt diese Innovation als EU-Antwort auf eine ähnliche US-amerikanische Entwicklung. MEYTEC hat im Forschungsprojekt die Aufgabe übernommen, die Lösung in eine telemedizinische Notfallanwendung einzubetten. Das Projekt wird mit einem neuen EU-Finanzierungsschema realisiert. MEYTEC erhält dabei keine europäischen Fördermittel, sondern investiert selbst in dieses Zukunftsprojekt. Wenn die Forschungsergebnisse der Partner aus England, Norwegen und Lettland erfolgreich sind, erhält MEYTEC die Rechte zur Vermarktung der EmerEEG-Lösung für telemedizinische Anwendungen.
- Weitere Informationen: www.emereeg.com


Forschungsprojekt PSYCHE erfolgreich beendet

Am 18. und 19.02.2014 fand in Brüssel die Abschlussverteidigung der europäischen Konsortialpartner des EU-Forschungsprojektes PSYCHE statt. Für die medizinischen Anwender im Projekt entwickelte MEYTEC ein Telemedizinportal mit integrierter Datenbank für die Aufnahme und Auswertung von Daten für Patienten mit bipolaren Störungen. Die in einer Studie eingeschlossenen Patienten gaben täglich ihre psychische Stimmung über eine Smartphone-App an das Portal weiter. Die durch Wearable Computing in Kleidungsstücken gemessenen Vitalparameter konnten ebenfalls an das  Telemedizinportal gesendet werden. Die teilnehmenden Ärzte gewannen mit Hilfe von mathematischen Modellen aus der Datenbank wichtige Informationen und legten bei Notwenigkeit eine andere Medikation fest.
MEYTEC vermarktet die Gesamtlösung unter dem Namen VIMED® EMOTION. Das Telemedizinportal kann durch Anpassung auch für andere medizinische Forschungsthemen genutzt werden und damit seine Vorzüge ausspielen.


Ergebnisse des Forschungsprojektes Tele-Diagnostik präsentiert

Tele-Diagnostik Forschungsprojekt Telediagnostik

Am 26. März 2014 fand in Potsdam die Abschlussberichterstattung der Partner zu den  Ergebnissen des Forschungsprojektes Tele-Diagnostik statt. Der Geschäftsführer der MEYTEC GmbH Informationssysteme, Gerhard W. Meyer, präsentierte die MEYTEC-Ergebnisse. Im Mittelpunkt stand u.a. die Entwicklung neuartiger telemedizinischer Diagnostikanwendungen am Point-of-Care und deren Einbettung in ein Tele-Notarzt-Gesamtkonzept. MEYTEC fokussierte sich zunächst auf die Sofortdiagnostik von relevanten Blutparametern im präklinischen Einsatz. Dazu wurde von den Forschungspartnern des Fraunhofer Instituts IBMT in Potsdam und des IHP-Leibniz-Instituts in Frankfurt (Oder) eine In-Vitro-Diagnostik-Plattform entwickelt. In der weiteren Projektentwicklung wurde die Messung von Vitaldaten hinzugezogen. Die Messung von EKG-Daten unter präklinischen Notfallbedingungen ermöglicht die Sofortdiagnostik eines Herzinfarktes nach einer Minute. Die Integration eines Blutbild-Laborautomaten liefert Laborwerte von 18 Parametern nach 1,5 Minuten. Alle Daten werden über ein LTE-HSPA-Mobilfunk-Bondingsystem in Echtzeit einem zentralen Auswertesystem zugeführt, dessen Server in Hochverfügbarkeit arbeiten. Zusammen mit einer telemedizinischen audiovisuellen Kommunikation stehen alle relevanten Informationen einem Tele-Notarzt sofort zur Auswertung zur Verfügung.
Im Rahmen des Forschungsprojektes entstand der Prototyp eines neuartig ausgestatteten Rettungswagens mit dem Namen „Tele-Ambulanz“ mit hochwertiger telemedizinischer Videokommunikation und Point-of-Care-Diagnostik.

Teleambulanz
Prototyp der Teleambulanz im Rettungsdienst Frankfurt (Oder)
  Teleambulanz   Teleambulanz
News: Telemedizin und Medizintechnik
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MEYTEC auf der International Stroke Conference in San Diego

MEYTEC GmbH Medizinsysteme war vom 12. bis 14. Februar 2014 als Aussteller auf der International Stroke Conference 2014 in San Diego (Kalifornien/USA) vertreten. In mehreren Vorträgen wurden durch Vertreter der Charité das Forschungsprojekt Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) und andere telemedizinische Lösungen einem großen Kreis von Neurologen vorgestellt.
Das Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) ist ein spezifischer Schlaganfall-Rettungswagen, der nach einem in einer Rettungsstelle eingehenden medizinischen Notruf mit Schlaganfallverdacht direkt zum Patienten fährt.
Nach Transport des Patienten wird im Rettungsfahrzeug sofort mit der Schlaganfall-Diagnostik und -behandlung begonnen. Es erfolgt eine neurologische Untersuchung mit Patientenkontakt, CT-Bildgebung und Labordiagnostik. Nach Bestätigung des Schlaganfalls und Ausschluss einer Gegenindikation kann sofort im STEMO-Fahrzeug mit der Lysetherapie begonnen werden. Die weitere Behandlung findet nach Übergabe des Patienten im nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus statt. Durch eine Vernetzung aller Komponenten im Fahrzeug und eine Liveverbindung mit einer Stroke Unit werden alle relevanten Daten auch einem externen Arzt zur telemedizinischen Unterstützung von Diagnose und Therapiebeginn sofort zur Verfügung gestellt.

Das Interesse der internationalen Konferenzteilnehmer an dieser neuen präklinischen Schlaganfallbehandlung war sehr hoch. MEYTEC konnte weitere Interessenten für STEMO und andere Lösungen gewinnen. MEYTEC verfügt über die Expertise bei der Entwicklung und Produktion von Schlaganfall-Rettungswagen sowie einem 3-jährigen Service im Rahmen des Berliner STEMO-Forschungsprojektes.
- Weitere Informationen: newsroom.heart.org/events/stroke-conference-2014

MEYTEC auf der Word Stroke Conference
MEYTEC ist Aussteller auf der Word Stroke Conference in San Diego
  MEYTEC auf der Word Stroke Conference

MEYTEC auf Symposium in Kasan (Tatarstan) vertreten

Der Geschäftsführer von MEYTEC GmbH Medizinsysteme, Gerhard W. Meyer, nahm auf Einladung der Russischen Akademie der medizinischen Wissenschaften am 27. Februar 2014 an einem Symposium für Rettungsmedizin in Kasan (Russland/Tatarstan) teil. Er hielt einen Vortrag  zu neuen telemedizinischen Entwicklungen und Konzepten in der Akutversorgung von Schlaganfallbetroffenen. Gerhard W. Meyer erzielte mit seiner Präsentation eine hohe Aufmerksamkeit der anwesenden Teilnehmer, da die vorgestellten Lösungen in Russland bisher kaum angewendet werden. Vor Beginn des Vortrages kam es zu einem persönlichen Treffen mit dem Gesundheitsminister der autonomen Republik Tatarstan, bei dem von beiden Seiten eine Fortsetzung des Gespräches vereinbart wurde. Der Gesundheitsminister war während des Vortrages anwesend und zeigte auch durch seine Fragen großes Interesse an den vorgestellten MEYTEC-Lösungen für telemedizinische Schlaganfall-Netzwerke. Mit besonderer Aufgeschlossenheit wurde die Erläuterungen zur präklinischen Lösung „Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) aufgenommen.

News: Deutsche Gesellschaft für Telemedizin
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Baden-Württemberg gründet Koordinierungsstelle für Telemedizin

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg hat eine Koordinierungsstelle für innovatives Netzwerk Telemedizin-gestützter Versorgung in Mannheim eingerichtet. Die landesweite Koordinierungsstelle soll die Qualität und Nachhaltigkeit innovativer telemedizinischer Projekte entscheidend voranbringen. Die Koordinierungsstelle soll dafür sorgen, dass Telemedizinprojekte Prototypenentwicklung und Pilotphase überdauern und langfristig die Chance erhalten, als evidenzbasierte Medizin anerkannt und in die Regelversorgung überführt zu werden. Das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg fördert den Aufbau der Koordinierungsstelle mit 600.000 Euro. Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin begrüßt die Einrichtung dieser Koordinierungsstelle, sie ist ein Beispiel dafür, wie Landesregierungen entscheidend und nachhaltig Rahmenbedingungen für Telemedizin schaffen und fördern können.
Quelle: Pressemeldung Nr. 43/2014 vom 04.06.2014, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
- Pressemeldung: mwk.baden-wuerttemberg.de/..PM_Koordinierungsstelle_Telemedizin.pdf


Podiumsdiskussion zu Telemedizin in Berlin

Podiumsdiskussion zu Telemedizin

Unter dem Motto "Telemedizin und vernetzte Medizin – was können Bundesländer leisten?" nutzten zahlreich erschienen Teilnehmer am 11.03.2014 in Berlin die Gelegenheit, mit der Staatssekretärin für Gesundheit Frau Hartwig-Tiedt aus Brandenburg sowie dem Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen darüber zu diskutieren, wie Bundesländer Möglichkeiten telemedizinischer Anwendungen insbesondere für Flächenländer nutzen können. Hintergrund war die 86. Gesundheitsministerkonferenz der Länder, die im Juni 2013 in Potsdam tagte und einen einstimmigen Beschluss zur Telemedizin gefasst hatte. Die Länder fordern darin die stärkere Förderung der Telemedizin. Ziel müsse es sein, Telemedizin in die Regelversorgung zu überführen. Deutlich wurde im Laufe der Veranstaltung, dass dieser Beschluss als klares Bekenntnis der Politik verstanden werden soll, das Nutzungspotenzial der Telemedizin auszuschöpfen. Die Diskussion zeigte auch, dass von den Bundesländern nachhaltige Impulse für die telemedizinische Regelversorgung ausgehen müssen und zukünftig eine hohe Verantwortung bei den Bundesländern liegen wird. Am Beispiel Brandenburg und Sachsen wurde deutlich, wie Telemedizin die ambulante und stationäre Versorgungslandschaft verändern kann, was bereits getan wurde und was noch zu tun ist. Die Veranstaltung wurde durch den Verein Berliner Wirtschaftsgespräche e. V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin durchgeführt.


Telemedizin – Insellösungen als Strategie?

Telemedizinkongress

Unter diesem Motto findet am 06. und 07.11.2014 im Berliner Ellington Hotel der 5. Nationale Fachkongress Telemedizin statt. Erwartet werden mehr als 250 Experten aus dem In- und Ausland. Der Telemedizinpreis wird zum achten Mal vergeben. Seit 2008 trägt er den Namen Karl Storz. Droht in Deutschland ein  Niveauunterschied in der medizinischen Patientenversorgung? Hat sich dieser bereits in Regionen etabliert oder kann dem durch telemedizinischer Anwendungen und Technologien im Interesse einer bundesweit einheitlichen Patientenversorgung entgegengewirkt werden? Auf dem Prüfstandstand stehen Strukturen des deutschen Gesundheitswesens vor dem Hintergrund demografischer Entwicklung und schneller Entwicklungszyklen im Zeitalter des Internets. Diese und weitere Fragen werden auf dem 5. Nationalen Fachkongress Telemedizin im Mittelpunkt stehen. Bis 25.10.2014 können Bewerbungsunterlagen für den diesjährigen Karl Storz Telemedizinpreis eingereicht werden. Der Kongress wird von einer Industrieausstellung begleitet.
Informationen, Online-Anmeldeformular,  Aussteller- und Sponsorenunterlagen sowie ein Rückblick auf den Kongress 2013 unter: www.telemedizinkongress.de.

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