Ausgabe 09/10-2011
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News: Deutsche Gesellschaft für Telemedizin

2. Nationaler Fachkongress Telemedizin im November in Berlin

2. Nationaler Fachkongress TelemedizinRund 267 Experten trafen sich in der vergangenen Woche (03. und 04.11.2011) zum 2. Nationalen Fachkongress Telemedizin in Berlin. Bundes- und Landespolitik war ebenso vertreten wie Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitswirtschaft. Krankenkassenvertreter, Behörden und Verbände sowie zahlreiche Presse und Medien rundeten das vielfältige Teilnehmerspektrum ab. Nino Mangiapane, Referatsleiter im Bundesgesundheitsministerium eröffnete den Vortragsreigen, stellte die e-Health Initiative seines Ministeriums vor und kündigte die baldige Verabschiedung einer e-Health Strategie an. Zentrales Thema war die Frage, ob Telemedizin bereits angemessen Eingang in die medizinischen Leitlinien gefunden hat. Die Diskussion machte schnell deutlich, dass sehr unterschiedliche Ansichten darüber bestehen, wie sich Fachgesellschaften in Sachen Telemedizin engagieren sollten. Erfreulich viele führende Vertreter unterschiedlicher Fachrichtungen folgten der Einladung der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin, um gemeinsam über Telemedizin zu diskutieren. Veranstalter und Organisatoren waren mit der Resonanz, der angeregten Diskussionen und dem Kongressverlauf sehr zufrieden. Der 3. nationale Fachkongress Telemedizin wurde für den 25. und 26.10.2012 angekündigt. Er wird wieder an gleicher Stelle im Ellington Hotel stattfinden.
- Weitere Informationen: www.telemedizinkongress.de


Brandenburger Telemedizin-Netz gestartet

Brandenburger Telemedizin-Netz
v.l.n.r.: Dr. Axel Wehmeier, Deutsche Telekom, Dr. Jürgen Krülls-Münch, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Anita Tack, Gesundheitsministerin Land Brandenburg, Frank Michalak, AOK-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr. Michael Oeff, Klinikum Brandenburg, Robert Downes, Vorstand GETEMED AG

Am 12.10.2011 wurde in Cottbus das erste flächendeckende Telemedizin-Netzwerk im Land Brandenburg eröffnet. Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und das Städtische Klinikum Brandenburg werden ab Herbst diesen Jahres zunächst 500 Hochrisiko-Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz per Telemonitoring betreuen. Für die Realisierung des mit der Charité Universitätsmedizin Berlin entwickelten Versorgungsangebotes haben die Deutsche Telekom und das Brandenburger Unternehmen GETEMED die technische Infrastruktur installiert. Dieses erste umfassende telemedizinische Projekt soll helfen, belastende Doppeluntersuchungen und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden sowie die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Finanziert wird das Projekt über einen integrierten Versorgungsvertrag, den die AOK Nordost mit den Kliniken abgeschlossen hat. Das Land Brandenburg hat das Projekt aus Mitteln des Konjunkturpaketes mit 1,53 Millionen Euro gefördert.

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