Ausgabe 11-12 2016
MEYTECnewsletter
<< zurück zum Newsletter
News: Unternehmen

TELEAMBULANCE hilft im Erdbebengebiet in Umbrien (Italien)

Nach dem verheerenden Erdbeben in Italien Ende Oktober erreichte MEYTEC eine Anfrage aus Umbrien, ob MEYTEC für die medizinische Versorgung von betroffenen Menschen die VIMED® TELEAMBULANCE zur Verfügung stellen könnte. Die Geschäftsführung von MEYTEC sagte sofort zu. Geschäftsführer Steffen Meyer brachte die TELEAMBULANCE persönlich über eine Strecke von 1.500 km ans Ziel nach Cascia.
Das Krankenhaus in Cascia ist einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden. Die TELEAMBULANCE wurde in der Nähe platziert und wird dazu genutzt, um spezifische Krankheitsfälle den Ärzten in Foligno per Telemedizin vorzustellen. Medizintechnische Bestandteile des Spezial-RTW sind ein kapazitives EKG-Gerät, ein Hämatologie-Gerät, eine Wundkamera, ein Ultraschallgerät und ein Defibrillator, der von der Neurologischen Universitätsklinik Jena zur Verfügung gestellt wurde. Das DRK Jena stellte einen Notfall-Rucksack bereit. Die Daten werden an einen Server in Umbrien weitergeleitet, auf den die Experten Zugriff haben. Es besteht eine bidirektionale Videokommunikation mit Foligno. Die Bereitstellung der TELEAMBULANCE erfolgt unentgeltlich und ist zunächst für 6 Monate vorgesehen. Das Projekt erhielt bereits eine große Medienresonanz in Italien.
- Video Beitrag Erbeben-Retter - Ein mobiles Minikrankenhaus für die italienische Region Umbrien
rbb, Brandenburg Aktuell vom 22.11.2016

Teleambulance   Vimed Teleambulance in Italien
Fotos: MEYTEC, VIMED® TELEAMBULANCE Übergabe in Cascia

Förderung des Projekts ANNOTeM durch Innovationsfond

Das Konsortium „Akutneurologische Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung (ANNOTeM)“ unter Federführung der Charité-Universitätsmedizin Berlin erhält eine Förderung durch den Innovationsfond. Zu den Konsortialpartnern gehören das Universitätsklinikum Greifswald, das Unfallkrankenhaus Berlin, das Epilepsiezentrum Berlin-Brandenburg, die AOK Nordost, die BARMER GEK, die Techniker Krankenkasse und die MEYTEC GmbH Informationssysteme. MEYTEC ist für die technische Ausstattung und Vernetzung verantwortlich. Die telemedizinisch unterstützte Versorgung von Patienten mit neurologischen Akutkrankheiten in den Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg soll in der Qualität verbessert sowie auf weitere Akuterkrankungen, wie Meningitis und Epilepsie, ausgedehnt werden.


Kooperation MEYTEC-BRAVIS auf dem Gebiet der Videokommunikation

Im Oktober 2016 vereinbarten die Geschäftsführer der MEYTEC GmbH Informationssysteme, Gerhard W. Meyer, und der BRAVIS GmbH, André Röhrig, eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von softwarebasierten, medizinisch genutzten Videokommunikationssystemen. Als erste Auftragsarbeit entstand die App MEYDOC für die telemedizinische Weiter- oder Nachbetreuung von aus der Klinik entlassenen Patienten zu Hause. Ein wesentlicher Unterschied zu den bisher auf dem Markt erhältlichen Apps besteht in einer echten Punkt-zu-Punkt-Verbindung und einer hochwertigen Ende-zu-Ende authentifizierte Verschlüsselung.
- Weitere Informationen: MEYDOC Infoblatt

MEYDOC
©2009 MEYTEC GmbH Informationssysteme
Redaktion: MEYTEC GmbH Informationssysteme | Design, Herstellung und Vertrieb: MCALL GmbH Marketing & Vertrieb
Informationen zur An- und Abmeldung erhalten Sie unter newsletter.meytec.com.